# Wie funktioniert ein Etikettendrucker?

> Ein Etikettendrucker erzeugt das Druckbild mit Wärme: Druckkopf, Druckwalze, Farbband und Etikettensensor im Zusammenspiel, dazu RFID und Bauformen.

Quelle: https://wilux.ch/wissen/wie-funktioniert-ein-etikettendrucker/
Stand: 2026-09-28

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Etikettierung verstehenVeröffentlicht am 28.09.2026Stand 28.09.2026Fachlich geprüft von WILUX PRINT AG

Ein Etikettendrucker erzeugt das Druckbild mit Wärme: Sein Druckkopf druckt in einzelnen Punkten, deren Dichte die Auflösung in dpi angibt, während eine gummierte Druckwalze das Etikettenmaterial am Druckkopf entlangführt. Im Thermodirektverfahren färbt die Wärme ein wärmeempfindliches Etikett schwarz, im Thermotransferverfahren überträgt sie die Farb- oder Harzschicht eines Farbbands auf das Etikett. Ein Sensor erkennt die Etikettenlage an Lücke, Kerbe oder schwarzer Marke, und die Firmware setzt den Druckauftrag aus der Etikettensoftware in Text, Barcode und 2D-Code um.

**Druckkopf**: Erzeugt das Druckbild mit Wärme an einzelnen Druckpunkten; die Auflösung wird in dpi oder in Punkten pro Millimeter angegeben.

**Druckwalze**: Die gummierte Walze, über die das Material am Druckkopf vorbeiläuft; sie bestimmt Eindruck und Materialtransport.

**Etikettensensor**: Erkennt die Etikettenlage an Lücke, Kerbe oder schwarzer Marke.

**Farbband**: Trägt im Thermotransferverfahren die Farb- oder Harzschicht, die der Druckkopf auf das Etikett überträgt; im Thermodirektverfahren entfällt es.

**Firmware mit Druckersprache**: Setzt den Druckauftrag der Etikettensoftware in Text, Barcode und 2D-Code um.

## Etikettendrucker: Definition und Aufgabe im Kennzeichnungsprozess

Ein Etikettendrucker bedruckt Etiketten von der Rolle oder aus dem Leporello mit einem beheizten Druckkopf, erkennt die Etikettenlage über eigene Sensoren und trägt die Barcode-Symbologien und Druckersprachen im Gerät. In der Etikettierung ist er die Station, die das Druckbild erzeugt; die Etikettierung selbst, das Aufbringen auf das Produkt, übernehmen der Bediener, ein Applikator oder eine Etikettiermaschine.

Barcode-Drucker ist ein anderer Name für denselben Gerätetyp: ein Etikettendrucker, der Etiketten mit Barcodes auf Rollen druckt, im Thermotransfer- oder im Thermodirektverfahren. Die Symbologien stecken im Gerät, beim Honeywell PM45 alle gängigen 1D- und 2D-Codes, beim Carl Valentin Compa III unter anderem Code 128, GS1-128, DataMatrix, GS1 DataMatrix und QR-Code. Als Material verarbeitet ein Etikettendrucker Etiketten und Endlosmaterial aus Papier, Karton, Textil oder Kunststoff.

## Thermodruckkopf: wie Wärme das Druckbild Punkt für Punkt erzeugt

Der Thermodruckkopf erzeugt das Druckbild mit Wärme an einzelnen Druckpunkten; ihre Dichte ist die Auflösung, 203 dpi bei 8 Punkten pro Millimeter und 300 dpi bei 11,8 Punkten pro Millimeter. Beim Honeywell PM45 reichen die Stufen weiter bis 406 dpi mit 16 und 600 dpi mit 23,6 Punkten pro Millimeter.

Eine höhere Auflösung kostet Geschwindigkeit: Der PM45 druckt bei 203 dpi mit 50 bis 350 mm/s, bei 600 dpi mit 50 bis 150 mm/s. Wie viel Wärme der Kopf abgibt, stellt die Drucktemperatur ein, und sie richtet sich nach Etikettenmaterial und Farbband. Beim cab SQUIX sind im Druckkopf selbst Laufleistung, maximale Betriebstemperatur und Heizenergie gespeichert; Druckköpfe gleicher Breite sind austauschbar und werden von der CPU automatisch erkannt und kalibriert.

## Aufbau eines Etikettendruckers: Baugruppen im Materialweg

Im Materialweg liegen Materialrolle, Materialführung, Etikettensensor, Druckkopf und gummierte Druckwalze, im Thermotransferbetrieb dazu das Farbband, am Ausgang je nach Ausstattung eine Abschneidevorrichtung oder eine Spendeeinheit.

![Druckwerk eines Etikettendruckers im Schnitt](/media/wissen/etikettendrucker-druckwerk-thermodruckkopf-schema-df48f230.svg)

Etikettenmaterial und Farbband laufen gemeinsam zwischen Druckkopf und Druckwalze hindurch.

Im Druckwerk eines Etikettendruckers laufen das Etikettenmaterial und im Thermotransferbetrieb zusätzlich das Farbband zwischen Druckkopf und gummierter Druckwalze hindurch. Eine Materialführung direkt vor der Druckwalze führt das Material präzise heran. Der Etikettensensor im Materialweg meldet Lücke, Kerbe oder schwarze Marke; beim Carl Valentin Compa V arbeitet er mit Durchlicht und Reflexion von unten. Das Farbband läuft je nach Band mit der Farbseite aussen oder innen. Im Spendebetrieb wird das bedruckte Etikett über die Spendekante vom Trägermaterial abgelöst; beim cab SQUIX sorgen die angetriebene Umlenkwalze und die Andruckrolle für hohe Eindruck- und Spendegenauigkeit.

- Materialrolle: Das Material kommt von der Rolle oder aus dem Leporello; der Honeywell PM45 nimmt Rollen bis 213 mm Aussendurchmesser auf.

- Materialführung und Sensor: Die Materialführung direkt vor der Druckwalze sorgt für einen präzisen Eindruck, und der Etikettensensor meldet, wo das Etikett beginnt.

- Druckkopf und Druckwalze: Die Druckwalzen des cab SQUIX sind mit synthetischem Kautschuk für hohe Eindruckgenauigkeit gummiert, optional mit Silikon für eine besonders lange Lebensdauer.

- Farbband: Im Thermotransferbetrieb läuft es von der Bandrolle zwischen Druckkopf und Etikett hindurch.

- Ausgang: An der Abreisskante wird das Material von Hand getrennt, eine Abschneidevorrichtung schneidet es, und im Spendebetrieb löst die Spendekante das Etikett vom Trägermaterial; Peel-off-Kits, Spendeeinheiten und Abschneidevorrichtungen gibt es als Zubehör.

- Überwachung: Beim PM45 melden Sensoren Materialende, Bandende und einen angehobenen Druckkopf.

## Thermodirekt und Thermotransfer: die beiden Verfahren im selben Druckwerk

Desktop- und Industrie-Etikettendrucker beherrschen beide Verfahren: Ohne Farbband färbt der Druckkopf wärmeempfindliches Material schwarz, mit eingelegtem Farbband überträgt er dessen Farb- oder Harzschicht auf Papier, Kunststoff oder Polyester. Welches Verfahren läuft, entscheiden das eingelegte Material und das Farbband.

Thermodirekt kommt ohne Farbband aus und spart diese Verbrauchsposition, das Druckbild kann aber bei längerer Einwirkung von Licht oder Hitze verblassen. Nicht wärmeempfindliche Materialien wie bestimmte Kunststoffe oder Polyester lassen sich so nicht bedrucken. Thermodirekt passt zur Etikettierung im Versand, zu Quittungen, zur internen Lagerverwaltung und Logistik und überall dort, wo Langlebigkeit keine Hauptrolle spielt. Thermotransfer ist widerstandsfähiger gegen Abrieb, Chemikalien und Witterung; mit Harzbändern eignet es sich für die Kennzeichnung chemischer Produkte. Mobile Etikettendrucker wie Honeywell LNX3, RP2f und RP4f arbeiten nur im Thermodirektverfahren.

Beide Verfahren Punkt für Punkt gegenübergestellt, mit Material, Beständigkeit und Einsatz, zeigt der Beitrag [Thermodirekt oder Thermotransfer](/etikettendruckverfahren/thermodirekt-oder-thermotransfer/).

## Etikettenerkennung und Vorschub: wie der Drucker die Etikettenposition findet

Der Etikettensensor erkennt die Etikettenlage an Lücke, Kerbe, schwarzer Marke oder Endlosmaterial, und der Vorschub stellt jedes Etikett in dieselbe Druckposition; Honeywell nennt für den PM45 eine Druckregistrierung von ±0,5 mm. Ohne diese Erkennung träfe das Druckbild das Etikett nicht zuverlässig.

Die Sensoren arbeiten mit Durchlicht oder mit Reflexion. Der cab SQUIX hat einen Durchlichtsensor für Etiketten oder Stanzmarken und das Materialende, der bei durchscheinenden Materialien auch Druckmarken liest, und einen Reflexsensor von unten oder oben für Druckmarken auf nicht durchscheinenden Materialien. Der Carl Valentin Compa V arbeitet mit Durchlicht und Reflexion von unten. Weitere Sensoren melden beim Honeywell PM45 Materialvorrat und Materialende, Bandvorrat und Bandende, einen angehobenen Druckkopf und ein entnommenes Etikett.

Im Spendebetrieb wartet der Drucker nach dem Druck auf das Signal zum nächsten Etikett: Der cab SQUIX zeigt dafür die Zustände „Etikett in Spendeposition“ und „Warten auf externen Start“, und mit einem Applikator druckt und etikettiert er in Einzelschritten. So wird der Etikettendrucker zum Teil einer automatischen Etikettierung.

## Verbrauchsmaterial: Etikettenrolle und Farbband im Zusammenspiel

Etikettenmaterial und Farbband müssen zueinander passen: Wachs-, Wachs-Harz- und Harzbänder ergeben unterschiedlich beständige Druckbilder, und Bandlänge, Kern und Rollendurchmesser richten sich nach dem Gerät. Für die Etikettierung chemischer Produkte bringen Harzbänder die nötige Beständigkeit.

Der Carl Valentin Compa V nimmt Transferband bis 600 m Länge auf einem Kern von 25,4 mm mit höchstens 90 mm Rollendurchmesser auf, der Honeywell PM45 bis 450 m auf einem Kern von 25 mm. Das Farbband muss beim cab SQUIX mindestens so breit sein wie das Trägermaterial, und die Farbseite liegt je nach Band aussen oder innen. Elektrostatische Aufladung beim Druck schadet dem Druckkopf; WILUX PRINT AG setzt deshalb auf Thermotransferbänder etablierter Hersteller, zugeschnitten auf Länge und Breite.

Welche Bandsorten es gibt, von Wachs über Wachs-Harz bis Harz sowie Spezial- und Farbbänder, zeigt die Übersicht der [Thermotransferbänder](/etiketten/thermotransferbaender/).

## Datenweg zum Druckbefehl: von der Etikettensoftware bis zur Druckersprache

Die Etikettensoftware sendet den Druckauftrag in der Druckersprache des Geräts, etwa Fingerprint, Direct Protocol, ZSim2 (ZPL-II) oder DPL bei Honeywell und TSPL-EZD bei der TSC TC-Serie; die Firmware setzt ihn in Text, Barcode und 2D-Code um. Der Datenweg der Etikettierung beginnt dabei im Geschäftssystem.

Die Etikettensoftware gestaltet das Layout, bindet es an die Geschäftsdaten an und steuert den Druck, auch direkt aus SAP; WILUX PRINT AG führt Loftware NiceLabel und TEKLYNX. Der Auftrag erreicht den Drucker über Ethernet, USB oder RS-232, optional über WLAN oder Bluetooth, und Honeywell PM45 und PX45/PX65 verstehen auch XML für SAP AII und Oracle WMS. Druckwerke in Etikettiermaschinen bringen Emulationen mit: Das Carl Valentin SPX II arbeitet mit CVPL und einer ZPL-II-Emulation, das TSC PEX-2000 mit TSPL-EZD, kompatibel mit EPL, ZPL, ZPL II und DPL.

Für die Anbindung an eine Maschine gibt es beim PM45 und beim PX45/PX65 optional eine Industrieschnittstelle mit acht digitalen Ein- und Ausgängen, vier Analogrelais, einem RS-232/422/485-Port und einer Applikatorschnittstelle. Was die Software im Einzelnen leistet, zeigt die Seite zur [Etikettensoftware](/etikettensoftware/).

## Druckkopfverschleiss und Reinigung: was die Standzeit bestimmt

Druckkopf und Druckwalze sind Verschleissteile; ihre Standzeit bestimmt Betriebskosten und Wartungsbedarf, und regelmässiges Reinigen verlängert sie. Drei Dinge entscheiden darüber: der Verschleiss selbst, die Pflege und die richtige Drucktemperatur.

### Druckkopf und Druckwalze als Verschleissteile

Der Druckkopf ist als Verschleissteil ein Kostentreiber: Seine Lebensdauer beeinflusst Betriebskosten und Wartungsbedarf, und eine kürzere Lebensdauer erzwingt einen häufigeren Ersatz. TSC gewährt für die Desktop-Serie TC eine Garantie von 25 km (1 Mio. Inch) oder 12 Monaten auf den Druckkopf und von 50 km (2 Mio. Inch) oder 12 Monaten auf die Gegendruckwalze, je nachdem, was zuerst erfüllt ist; das sind Garantiewerte, keine Lebensdauer. Schmale Druckwalzen für schmale Materialien und Transferfolien vermeiden laut cab Druckwalzenabrieb, Druckkopfverschmutzung und Fehler beim Materialtransport.

### Reinigung von Druckkopf und Etikettensensor

Druckkopf und Etikettensensoren werden mit Isopropylalkohol gereinigt, bei vom Strom getrenntem Drucker und abgekühltem Druckkopf. Regelmässiges Reinigen verlängert die Lebensdauer des Druckkopfs und hält die Druckqualität. Die Wartungsverträge von WILUX PRINT AG für Etikettendrucker umfassen die Reinigung, eine Funktionsprüfung, den Austausch der Gegendruckwalze und die Kalibrierung der Etikettensensoren.

### Drucktemperatur nach Material und Farbband

Die Drucktemperatur lässt sich am Drucker oder über die Software einstellen und richtet sich nach Etikettenmaterial und Farbband: Zu hohe Temperatur beschädigt das Etikett, zu niedrige macht den Druck unscharf. Bei hoher Heizenergie kann die Transferfolie auf Textilband verkleben; der cab SQUIX für Textilanwendungen trennt sie deshalb mit einem Separator und einer Zugwalze sicher vom Material.

## Bauformen: Desktop-, Industrie- und mobile Etikettendrucker sowie Druckwerke für die Linie

Etikettendrucker gibt es als Desktop-, Industrie- und mobile Geräte, dazu als Druckwerke, die in Etikettiermaschinen zum Drucken und Spenden oder zum Drucken und Applizieren sitzen. Welche Bauform eine Etikettierung braucht, folgt aus Druckvolumen, Etikettenbreite und Einsatzort.

### Desktop-Etikettendrucker

Desktop-Etikettendrucker stehen am Arbeitsplatz, im Einzelhandel oder im Labor und drucken im Thermodirekt- und im Thermotransferverfahren mit 203 oder 300 dpi. Der Honeywell PC45 druckt bis 108 mm breit bei 203 dpi und nimmt Rollen bis 127 mm Aussendurchmesser auf; die TSC TC-Serie druckt mit 152 mm/s bei 203 dpi und 102 mm/s bei 300 dpi auf Material von 40 bis 110 mm Breite. TSC nennt als Anwendungen Einzelhandel, Produktkennzeichnung, Wareneingang und Versand, die Gesundheitsproben-Etikettierung und die Patientenidentifizierung.

### Industrie-Etikettendrucker

Industrie-Etikettendrucker sind auf Dauerbetrieb, breite Etiketten und grosse Rollen ausgelegt; das Sortiment reicht von 203 bis 600 dpi. Der cab SQUIX 8.3 druckt bis 216 mm breit bei 300 dpi, und der Honeywell PM45 nimmt Rollen bis 213 mm Aussendurchmesser auf und hat eine vollständig metallische Druckmechanik.

### Mobile Etikettendrucker

Mobile Etikettendrucker drucken am Einsatzort, etwa im Lager, und arbeiten nur im Thermodirektverfahren. Honeywell RP2f, RP4f und LNX3 erreichen die Schutzart IP54; der RP4f druckt 104 mm breit, der RP2f 48 mm, und bei beiden lässt sich der Akku im laufenden Betrieb wechseln.

### Druckwerke in Etikettiermaschinen

Druckwerke sind Etikettendrucker für den Einbau: Sie drucken, und das Aufbringen übernimmt die Etikettiermaschine in der automatischen Etikettierung. WILUX PRINT AG integriert ab Werk die Druckwerkfamilien Carl Valentin SPX II, TSC PEX-2000 und cab PX-Q in die Systeme PLS41xx zum Drucken und Spenden, PAS42xx zum Drucken und Applizieren und den Palettenetikettierer PALSET PAS43xx. Beim PAS42xx druckt das SPX II mit 203 dpi bis 300 mm/s und mit 600 dpi bis 100 mm/s, und über die drei Familien reichen die Druckbreiten von 104 bis 168 mm.

## RFID-Codierung im Etikettendrucker: Transponder beschreiben und bedrucken

Ein RFID-Etikettendrucker schreibt die Daten in den Transponder des Etiketts und druckt Klarschrift und Barcode auf dasselbe Etikett; die Luftschnittstelle ist bei Honeywell EPC Class 1 Gen2 und 18000-6C, bei TSC RAIN UHF nach GS1 EPC Gen2v2 beziehungsweise ISO 18000-63. RFID steht für Radio Frequency Identification, die berührungslose Identifizierung per Funkwellen.

Beim cab SQUIX mit integriertem UHF-RFID-Modul ist die Antenne direkt am Druckkopf montiert. Das Beschreiben und Auslesen des Transponders erfolgt unmittelbar vor dem Bedrucken, und im Fehlerfall kennzeichnet der Drucker das Etikett als ungültig. Die Funkmodule sind nach den örtlichen UHF-Vorschriften konfiguriert, unter anderem nach FCC und ETSI; bei Honeywell PM45 und PC45 und beim TSC PEX-2000 ist RFID eine Option. Aufbau und Einsatz der [RFID-Etiketten](/automatische-identifikation/was-sind-rfid-etiketten/) selbst erklärt ein eigener Artikel.

Welche Geräte WILUX PRINT AG für den [RFID-Druck](/drucker/etikettendrucker/nach-technologie/rfid-etikettendrucker/) führt, zeigt die Katalogseite.

## Kostenfaktoren eines Etikettendruckers: Bauform, Auflösung, Optionen und Verbrauchsmaterial

Die Kosten eines Etikettendruckers folgen aus Bauform, Druckbreite, Auflösung, Druckverfahren und Optionen wie RFID-Modul, Industrieschnittstelle oder WLAN; nach der Anschaffung kommen Etiketten, Farbband, Druckkopf und Wartung dazu. Wer vergleicht, stellt deshalb Anschaffung und Betrieb nebeneinander.

- Bauform: Desktopgerät, Industriegerät, mobiles Gerät oder Druckwerk für die Etikettiermaschine.

- Druckbreite und Rollen: Breite Etiketten und grosse Rollen verlangen ein Industriegerät.

- Auflösung: Das Sortiment reicht von 203 bis 600 dpi, und eine höhere Auflösung senkt die Druckgeschwindigkeit.

- Druckverfahren: Thermodirekt spart das Farbband, Thermotransfer braucht es und druckt beständiger.

- Optionen: RFID-Modul, Industrieschnittstelle, WLAN, Abschneidevorrichtung oder Spendeeinheit.

- Folgekosten: Etiketten, Farbband, der Druckkopf als Verschleissteil und die Wartung.

## Fragen zur Funktionsweise von Etikettendruckern

Jeder Etikettendrucker, ob als Barcode-, Desktop- oder RFID-Drucker bezeichnet, erzeugt das Druckbild mit einem beheizten Druckkopf im Thermodirekt- oder Thermotransferverfahren.

### Wie funktioniert der Thermodruckkopf?

Der Thermodruckkopf erzeugt das Druckbild mit Wärme an einzelnen Druckpunkten, deren Dichte die Auflösung ergibt, etwa 8 Punkte pro Millimeter bei 203 dpi. Im Thermodirektverfahren färbt die Wärme das wärmeempfindliche Etikett schwarz, im Thermotransferverfahren überträgt sie die Farb- oder Harzschicht des Farbbands auf das Etikett. Die gummierte Druckwalze führt das Material dabei am Druckkopf vorbei.

### Wie funktioniert ein Thermotransferdrucker?

Ein Thermotransferdrucker überträgt mit der Wärme seines Druckkopfs die Farb- oder Harzschicht eines Farbbands auf das Etikett. Farbband und Etikett laufen dafür gemeinsam zwischen Druckkopf und Druckwalze hindurch. Das Druckbild ist widerstandsfähiger gegen Abrieb, Chemikalien und Witterung als im Thermodirektverfahren, und es lassen sich Papier, Kunststoffe und Polyester bedrucken.

### Was ist ein Barcode-Drucker und was kann er?

Ein Barcode-Drucker ist ein Etikettendrucker, der Etiketten mit Barcodes auf Rollen druckt, im Thermotransfer- oder im Thermodirektverfahren. Er trägt die 1D- und 2D-Symbologien im Gerät, etwa Code 128, GS1-128, DataMatrix und QR-Code, und druckt Text, Barcode und Grafik. Als RFID-Drucker beschreibt er zusätzlich den Transponder, und mit Spendeeinheit oder als Druckwerk stellt er das Etikett für das Aufbringen bereit.

### Wie funktioniert ein Barcode-Drucker?

Ein Barcode-Drucker empfängt den Druckauftrag von der Etikettensoftware in seiner Druckersprache und setzt ihn mit der Firmware in Text, Barcode und 2D-Code um. Der Etikettensensor findet die Etikettenlage, der Druckkopf erzeugt das Druckbild Punkt für Punkt mit Wärme, und die Druckwalze transportiert das Material weiter. Am Ausgang wird das Etikett abgerissen, abgeschnitten oder vom Trägermaterial gespendet.

### Was kosten industrielle Barcode-Drucker?

Was ein industrieller Barcode-Drucker kostet, folgt aus Druckbreite, Auflösung, Druckverfahren und Ausstattung wie RFID-Modul, Industrieschnittstelle oder WLAN. Zur Anschaffung kommen die laufenden Kosten für Etiketten, Farbband, den Druckkopf als Verschleissteil und die Wartung. Thermodirekt spart dabei das Farbband als laufende Position.

### Was ist ein RFID-Etikettendrucker?

Ein RFID-Etikettendrucker ist ein Etikettendrucker, der den Transponder eines RFID-Etiketts beschreibt und dasselbe Etikett mit Klarschrift und Barcode bedruckt. Beim cab SQUIX sitzt die Antenne direkt am Druckkopf, und ein Etikett mit fehlerhaftem Transponder wird als ungültig gekennzeichnet. Die Luftschnittstelle ist bei Honeywell EPC Class 1 Gen2 und 18000-6C, beim TSC PEX-2000 RAIN UHF nach GS1 EPC Gen2v2 beziehungsweise ISO 18000-63.

### Was ist ein Desktop-Barcode-Drucker?

Ein Desktop-Barcode-Drucker ist ein kompakter Etikettendrucker für den Arbeitsplatz, der Barcode-Etiketten im Thermodirekt- oder Thermotransferverfahren mit 203 oder 300 dpi druckt. Der Honeywell PC45 druckt bis 108 mm breit bei 203 dpi, die TSC TC-Serie mit 152 mm/s bei 203 dpi. Eingesetzt wird er im Einzelhandel, in der Produktkennzeichnung, im Wareneingang und Versand und im Labor. Welche Geräte WILUX PRINT AG als [Desktop-Drucker](/drucker/etikettendrucker/nach-einsatzbereich/desktop-etikettendrucker/) führt, zeigt die Katalogseite.

## Sortiment von WILUX PRINT AG: Etikettendrucker, Etiketten, Farbbänder und Service

WILUX PRINT AG führt Etikettendrucker von Afinia, cab, Carl Valentin, Epson, Honeywell und TSC, dazu Etiketten, Thermotransferbänder aus Wachs, Wachs-Harz und Harz, die Etikettensoftware Loftware NiceLabel und TEKLYNX sowie Wartung, Reparatur, Ersatzteile und Support. Das Sortiment umfasst Desktop-, Industrie- und mobile Geräte, dazu Farb- und RFID-Etikettendrucker, und WILUX PRINT AG ist Platinum Partner von Honeywell und TSC Power Partner Platinum.

Die Geräte im Einzelnen zeigt die Übersicht der [Etikettendrucker](/drucker/etikettendrucker/). Gewartet wird mit oder ohne Wartungsvertrag, repariert im Haus in Hinwil oder beim Kunden vor Ort, und Leihgeräte überbrücken die Reparaturzeit; Remote Support läuft über TeamViewer Assist AR. Mit Wartungsvertrag STANDARD oder PREMIUM ist eine Intervention vor Ort innerhalb von 24 Stunden ab Eingang der Störungsmeldung zugesichert; auch ohne Wartungsvertrag ist WILUX PRINT AG in den meisten Fällen innert 24 Stunden vor Ort. Erreichbar ist der Service über die Zentrale +41 55 253 24 24.

## Weiterführende Themen rund um den Etikettendrucker

Wer Etikettendrucker vergleicht, findet überall Druckkopf, Druckwalze und Etikettensensor, aber unterschiedliche Druckbreiten, Auflösungen und Anbindungen. Wie der Etikettendrucker mit Etikettensoftware, Etikettiermaschine und Prüfung zur ganzen Etikettierung zusammenwirkt, zeigt die Übersicht [Etikettierung verstehen: Begriffe und Funktionsweise](/wissen/).

## Quellen

- Honeywell: [Datenblatt PM45 und PM45c (im Bestand von wilux.ch)](https://wilux.ch/media/DRUCKER/Etikettendrucker/Nach%20Einsatzbereich/Etikettendrucker%20f%C3%BCr%20Industrie%2C%20Handel%20%26%20Logistik/Honeywell%20PM45/honeywell-pm45-und-pm45c-datenblatt.pdf), Print Resolution, Media Sensing, Media und Ribbon Specification, abgerufen am 25.09.2026

- cab: [Datenblatt SQUIX (im Bestand von wilux.ch)](https://wilux.ch/media/DRUCKER/Etikettendrucker/Nach%20Einsatzbereich/Etikettendrucker%20f%C3%BCr%20Industrie%2C%20Handel%20%26%20Logistik/cab%20SQUIX/cab_squix_datenblatt.pdf), Komponenten, Druckköpfe, Etikettensensoren, RFID, abgerufen am 25.09.2026

- Carl Valentin: [Datenblatt Compa V (im Bestand von wilux.ch)](https://wilux.ch/media/DRUCKER/Etikettendrucker/Nach%20Einsatzbereich/Etikettendrucker%20f%C3%BCr%20Industrie%2C%20Handel%20%26%20Logistik/Carl%20Valentin%20Compa%20V/carl-valentin-compa-v-datenblatt.pdf), Technische Daten, abgerufen am 25.09.2026

- TSC: [Datenblatt TC-Serie (im Bestand von wilux.ch)](https://wilux.ch/media/DRUCKER/Etikettendrucker/Nach%20Einsatzbereich/Desktop%20Etikettendrucker/TSC%20TC%20Serie/tsc-tc-serie-datenblatt.pdf), Spezifikationen, Anwendungsgebiete und Garantie, abgerufen am 25.09.2026

- TSC: [Datenblatt PEX-2000-Serie (im Bestand von wilux.ch)](https://wilux.ch/media/DRUCKER/Etikettendrucker/Nach%20Einsatzbereich/Etikettendrucker%20f%C3%BCr%20Industrie%2C%20Handel%20%26%20Logistik/TSC%20PEX-2000%20Serie/tsc-pex-2000-serie-datenblatt.pdf), Zeile RFID, abgerufen am 25.09.2026

- Honeywell: [Datenblatt PC45 (im Bestand von wilux.ch)](https://wilux.ch/media/DRUCKER/Etikettendrucker/Nach%20Einsatzbereich/Desktop%20Etikettendrucker/Honeywell%20PC45/honeywell-pc45-datenblatt.pdf), Print Specifications, abgerufen am 25.09.2026

- Honeywell: [Datenblatt RP2f und RP4f (im Bestand von wilux.ch)](https://wilux.ch/media/DRUCKER/Etikettendrucker/Nach%20Einsatzbereich/Mobile%20Etikettendrucker/Honeywell%20RP2f%20und%20RP4f%20Serie/honeywell-rp2f-und-rp4f-serie-datenblatt.pdf), Druckmedien und Umgebungsbedingungen, abgerufen am 25.09.2026

- WILUX PRINT AG: [Datenblatt WILUX System PAS42xx](https://wilux.ch/media/ETIKETTIERMASCHINEN/Drucken%20und%20Applizieren/WILUX%20System%20PAS42xx/etikettieranlage-wilux-system-pas42xx.pdf), Abschnitte 01 bis 05, abgerufen am 25.09.2026

- WILUX PRINT AG: [Etikettendrucker](https://wilux.ch/drucker/etikettendrucker/), Hauptteil, abgerufen am 25.09.2026

- WILUX PRINT AG: [Thermodirekt- und Thermotransferdrucker](https://wilux.ch/drucker/etikettendrucker/nach-technologie/thermodirekt-und-thermotransferdrucker/), Hauptteil, abgerufen am 25.09.2026

- WILUX PRINT AG: [Service und Support](https://wilux.ch/service-und-support/), Abschnitte Remote Support, Reparaturen und Wartung, abgerufen am 25.09.2026

## Etikettierung für die eigene Linie auslegen lassen

WILUX PRINT AG in Hinwil legt Etikettier- und Kennzeichnungslösungen aus, baut sie und betreut sie im Betrieb: vom Etikett über Drucker und Spender bis zur Sondermaschine.

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