EtikettendruckverfahrenVeröffentlicht am Stand Fachlich geprüft von WILUX PRINT AG

Etikettendruckverfahren und Etikettenmaterial erklärt

Etikettendruckverfahren teilen sich danach, wo und wann gedruckt wird: Die Etikettendruckerei bringt die feste Gestaltung wie Firmenlogo und Farben vorab auf die Rolle, im Flexo-, Offset-, Sieb-, Buch- oder Digitaldruck. Im eigenen Betrieb kommen vor Ort die Angaben dazu, die sich ändern, etwa Mindesthaltbarkeitsdatum, Nummerierung, Gewicht oder Barcode: im Thermodirekt- oder Thermotransferdruck, per Inkjet oder Foliendirektdruck, und die Heissprägung prägt Zahlen, Daten und Dekorationen auf. WILUX PRINT AG betreibt keine Etikettendruckerei: Sie liefert blanke und vorgedruckte Etiketten, Farbbänder und die Drucksysteme für den Druck vor Ort.

Etikettendruckverfahren nach Druckprinzip, Druckort und Inhalt
VerfahrenWie das Druckbild entstehtWo gedruckt wirdWelche Inhalte
Flexodruckmit Druckform: flexible Hochdruckform auf einem ZylinderEtikettendruckereifeste Gestaltung in grosser Auflage
Buchdruckmit Druckform: erhabene Druckform, HochdruckEtikettendruckereifeste Gestaltung
Offsetdruckmit Druckform: Flachdruck über Druckplatte und GummituchEtikettendruckereifeste Gestaltung in grossen Mengen
Siebdruckmit Druckform: Durchdruck durch ein Sieb mit SchabloneEtikettendruckereifeste Gestaltung mit dickem Farbauftrag
Digitaldruckohne Druckform: ohne DruckplatteEtikettendruckereifeste Gestaltung in kleiner Auflage, auch variable Daten
Thermodirektdruckohne Druckfarbe: Der Druckkopf färbt wärmeempfindliches Material schwarz.eigener Betrieb, im Etikettendruckervariable Daten auf dem Etikett
Thermotransferdruckohne Druckform: Der Druckkopf schmilzt die Farbschicht eines Farbbands auf.eigener Betrieb, im Etikettendruckervariable Daten auf dem Etikett
Inkjetohne Druckform: Tinte, berührungslos aufgebrachteigener Betrieb, im Farbetikettendrucker oder an der Linievollfarbige Etiketten, variable Daten auf Etikett, Verpackung oder Produkt
Foliendirektdruckohne Druckform: Thermotransfer direkt auf die Verpackungsfolieeigener Betrieb, an der Verpackungsmaschinevariable Daten ohne Etikett
HeissprägungEin beheizter Stempel presst eine Prägefolie auf.eigener Betrieb, in Verpackungs-, Abfüll- oder EtikettiermaschinenZahlen, Daten und Dekorationen

Etikettendruckverfahren: Definition und Einteilung nach Ort des Drucks

Ein Etikettendruckverfahren ist die Art, wie Schrift, Barcode und Bild auf das Etikett kommen; eingeteilt wird nach Ort und Zeitpunkt des Drucks: Die feste Gestaltung druckt die Etikettendruckerei vorab in Auflage, die variablen Daten druckt der Betrieb selbst vor oder bei der Etikettierung.

Etikettendruckverfahren: Vordruck in der Druckerei und Druck vor Ort
Ein Etikett durchläuft bis zu zwei Druckstufen: Vordruck in der Druckerei und Druck vor Ort.

Ein Etikett durchläuft bis zu zwei Druckstufen. In der Etikettendruckerei entsteht der Vordruck mit der festen Gestaltung in Auflage, etwa Firmenlogo und Farben, im Flexo-, Offset-, Sieb-, Buch- oder Digitaldruck; die Rolle mit Vordruck geht an den Betrieb. Blanke Etiketten kommen ohne Vordruck in den Betrieb und erhalten dort ihren ganzen Inhalt. Im eigenen Betrieb kommen vor Ort die Daten hinzu, die sich ändern, etwa Datum, Nummer oder Gewicht, im Thermodirekt- oder Thermotransferdruck, per Inkjet, Foliendirektdruck oder Heissprägung. Das Ergebnis sitzt entweder als Etikett auf Produkt oder Verpackung, oder es steht ohne Etikett direkt auf Folie, Verpackung oder Produkt.

Etikettendruckverfahren im Detail: Thermodirekt oder Thermotransfer, Thermotransferband, Etikettenmaterial

Drei Artikel vertiefen die Etikettendruckverfahren: der Vergleich von Thermodirekt und Thermotransfer, das Thermotransferband als Träger der Farbe und die Wahl des Etikettenmaterials nach Beständigkeit. Der Vergleich stellt die beiden Druckverfahren des Etikettendruckers nach Verbrauchsmaterial, Beständigkeit und Einsatzdauer gegenüber und erklärt, was Thermotransfer-Etiketten ausmacht. Der Artikel zum Thermotransferband erklärt den Schichtaufbau aus Trägerfolie, Farbschicht und Backcoating, die Sorten Wachs, Wachs-Harz und Harz und die Farbseite innen oder aussen. Der Artikel zur Materialauswahl führt von der Belastung durch Feuchtigkeit, Chemikalien, Kälte, Wärme, Abrieb und Witterung zum passenden Etikettenmaterial, Klebstoff und Farbband.

  • Thermodirekt oder Thermotransfer

    Thermodirekt druckt ohne Farbband und verblasst unter Licht und Wärme, Thermotransfer überträgt die Farbe vom Band und hält Abrieb und Chemikalien besser stand; dazu, was Thermotransfer-Etiketten ausmacht.

  • Thermotransferband

    Ein Thermotransferband ist das Farbband des Thermotransferdrucks: eine Polyesterfolie mit einer Farbschicht aus Wachs, Wachs-Harz oder Harz, die der Druckkopf auf das Etikett schmilzt.

  • Etikettenmaterial auswählen

    Etikettenmaterial wird nach der Belastung gewählt: Papier für trockene Innenräume, Kunststoff für Feuchtigkeit, Öl und Reinigung, dazu Klebstoff und Farbband passend zum Material.

Druckprinzipien nach ISO 12637-1: mit Druckform, ohne Druckform, ohne Druckfarbe

ISO 12637-1 teilt die Druckverfahren in drei Gruppen: Verfahren mit Druckform übertragen die Farbe im Hochdruck, Flachdruck, Tiefdruck oder Durchdruck, Verfahren ohne Druckform wie Inkjet und Thermotransfer drucken ohne festen Bildträger, und Verfahren ohne Druckfarbe nutzen beschichtete Materialien, die auf zugeführte Energie reagieren. Die Norm ISO 12637-1:2006 legt als erster Teil des Vokabulars der grafischen Technik die Grundbegriffe fest, und ihre Einteilung ordnet auch die Druckverfahren für Etiketten.

Druckformgebundene Verfahren: Hochdruck, Flachdruck, Tiefdruck, Durchdruck

Druckformgebundene Verfahren drucken mit einer Druckform, die das Bild trägt, etwa einer Druckplatte, einem Zylinder oder einer Schablone. ISO 12637-1 nennt vier Systeme: Hochdruck, Flachdruck, Tiefdruck und Durchdruck. Zum Hochdruck gehören der Flexodruck, den die Norm als Hochdruck mit flexibler Druckform beschreibt, und der Buchdruck mit erhabener Druckform; Flachdruck ist der Offsetdruck, der Tiefdruck arbeitet mit Tiefdruckzylindern, und im Durchdruck geht die Farbe wie im Siebdruck durch eine Schablone. Die Druckform gibt bei jedem Druck dasselbe Bild wieder; deshalb tragen diese Druckverfahren feste Inhalte in Auflage.

Druckformlose Verfahren: Inkjet, Thermotransfer, elektrostatischer Druck

Druckformlose Verfahren drucken ohne Druckform: Das Bild entsteht bei jedem Exemplar neu aus den Daten, deshalb kann jedes Etikett einen anderen Inhalt tragen. ISO 12637-1 nennt dafür Inkjet, Thermotransfer und den elektrostatischen Druck. Bei Etiketten gehören zu diesen Druckverfahren der Thermotransferdruck im Etikettendrucker, Inkjet im Farbetikettendrucker oder an der Linie und der Digitaldruck der Etikettendruckerei, der ohne Druckplatte auskommt.

Farblose Verfahren: beschichtete Materialien, die auf Energie reagieren

Farblose Verfahren kommen ohne Druckfarbe aus: Das Material ist so vorbereitet, dass es dort die Farbe ändert, wo Energie zugeführt wird. Nach diesem Prinzip arbeitet der Thermodirektdruck, das farblose unter den Druckverfahren für Etiketten: Thermopapier reagiert auf die Wärme des Druckkopfs und färbt sich ohne Tinte, Toner oder Farbband.

Vordruck in der Etikettendruckerei: Flexo-, Offset-, Sieb-, Buch- und Digitaldruck

Den Vordruck fertigt die Etikettendruckerei vor der Anlieferung in Auflage, mit fünf Druckverfahren: im Flexodruck mit flexibler Hochdruckform, im Offsetdruck über Druckplatte und Gummituch, im Siebdruck durch eine Schablone, im Buchdruck mit erhabener Druckform oder im Digitaldruck ohne Druckplatte für kleine Auflagen.

Flexodruck: flexible Hochdruckform für grosse Auflagen

Der Flexodruck ist ein Rotationsdruckverfahren: Druckplatten aus Gummi sitzen auf Zylindern und pressen das Bild auf das Etikettenmaterial; nach ISO 12637-1 ist er ein Hochdruck mit flexibler Druckform. Einrichtungszeit und Einrichtungskosten sind höher als im Digitaldruck, deshalb eignet sich der Flexodruck für grosse Auflagen.

Offsetdruck, Siebdruck, Buchdruck: Flachdruck, Durchdruck, Hochdruck

Der Offsetdruck ist ein Flachdruck: Aluminium-Druckplatten übertragen das Bild auf ein Gummituch und von dort auf das Etikettenmaterial, effizient für grosse Mengen. Der Siebdruck ist ein Durchdruck: Die Druckfarbe geht durch ein Maschensieb mit Schablone und ergibt dicke Farbaufträge. Der Buchdruck ist ein Hochdruck mit erhabener Druckform und hinterlässt einen fühlbaren Eindruck im Etikettenmaterial.

Digitaldruck: ohne Druckplatte für kleine Auflagen

Der Digitaldruck braucht keine Druckplatte: Die Gestaltung geht digital direkt auf das Etikettenmaterial, die Einrichtungszeit ist kurz, und er eignet sich für kleinere Auflagen. Variable Daten wie QR-Codes oder Seriennummern druckt er im selben Schritt mit.

Vorgedruckte Etiketten von WILUX PRINT AG: Flexo-, Offset-, Sieb-, Buch- und Digitaldruck

WILUX PRINT AG handelt mit Etiketten: Sie liefert vorgedruckte Etiketten im Flexo-, Offset-, Sieb-, Buch- und Digitaldruck sowie blanke Etiketten ohne Vordruck; eine eigene Etikettendruckerei betreibt sie nicht. Für kleinere Auflagen eignet sich der Digitaldruck, für grosse der Flexodruck.

Druck vor Ort: Thermodirekt, Thermotransfer, Inkjet, Foliendirektdruck und Heissprägung

Vor Ort druckt der Betrieb mit fünf Druckverfahren: Thermodirekt und Thermotransfer im Etikettendrucker, Inkjet auf Etikett, Verpackung oder Produkt, Foliendirektdruck auf der Verpackungsfolie und Heissprägung mit beheiztem Stempel und Prägefolie. Gedruckt wird im Etikettendrucker oder direkt in der Verpackungs- und Produktionslinie des Betriebs.

Thermodirektdruck: Etikettendrucker ohne Farbband

Im Thermodirektdruck färbt der beheizte Druckkopf ein wärmeempfindliches Etikettenmaterial wie Thermopapier an den Druckstellen schwarz; ein Farbband braucht er nicht. Der Druck verblasst bei längerer Einwirkung von Licht oder Wärme und passt zu kurzlebigen Etiketten wie Versandetiketten und Quittungen.

Thermotransferdruck: Etikettendrucker mit Farbband

Im Thermotransferdruck schmilzt der beheizte Druckkopf die Farbschicht eines Farbbands auf das Etikett; der Druck ist widerstandsfähiger gegen Abrieb, Chemikalien und Witterung und bedruckt auch Kunststoffe und Polyester. Die meisten Etikettendrucker von cab, Honeywell, TSC und Carl Valentin im Sortiment von WILUX PRINT AG beherrschen beide Druckverfahren; die Geräte zeigt die Übersicht der Thermotransferdrucker.

Inkjet: Farbetikettendrucker und Direktkennzeichnung

Inkjet bringt Tinte berührungslos auf Etikett, Verpackung oder Produkt. Farbetikettendrucker wie Epson ColorWorks C6500Pe und Afinia L801 drucken mit Tinte vollfarbig auf unbedruckte Etiketten; industrielle Inkjet-Drucker wie REA JET HR und REA JET DOD kennzeichnen Verpackungen und Produkte direkt in der Produktionslinie, auch mit variablen Daten und Serialisierung. Die Geräte für den farbigen Etikettendruck zeigt die Übersicht der Farbetikettendrucker.

Foliendirektdruck: Thermotransfer auf der Verpackungsfolie

Der Foliendirektdruck bedruckt die Verpackungsfolie im digitalen Thermotransferverfahren mit variablen Daten, ohne Umweg über ein Etikett. Foliendirektdrucker wie Carl Valentin Dynacode II, DPM IV und Flexicode lassen sich in bestehende Fertigungslinien integrieren; das WILUX System Multiline Printer DPS1500 bedruckt an Vakuum-Tiefzieh-Verpackungsmaschinen Ober- und Unterfolien frei programmierbar mit variablen Daten und ist alternativ mit Heisspräger oder Inkjet-Drucker erhältlich. Die Systeme für die Direktkennzeichnung zeigt die Übersicht der industriellen Spezialdrucker.

Heissprägung: beheizter Stempel und Prägefolie

Bei der Heissprägung presst ein beheizter Stempel eine Prägefolie auf die Oberfläche und hinterlässt einen erhabenen, glänzenden Abdruck. WILUX PRINT AG baut die Heisspräger selbst, mit Entwicklung und Herstellung in der Schweiz; sie bringen Zahlen, Daten und Dekorationen auf Verpackungen und lassen sich in Verpackungs-, Abfüll- und Etikettiermaschinen integrieren. Heissprägefolien gibt es neben Schwarz in praktisch allen Farben, auch in Gold und Silber.

Vordruck-Etiketten mit variablen Daten: feste und wechselnde Inhalte auf einem Etikett

Ein Vordruck-Etikett trägt die feste Gestaltung wie das Firmenlogo ab Druckerei und nimmt im Betrieb die variablen Daten auf, etwa Mindesthaltbarkeitsdatum, Warenbezeichnung, Nummerierung oder Gewichtsangabe.

Teilbedruckte Etiketten: Logo vorab, Daten vor Ort

Teilbedruckte Etiketten sind nur teilweise vorbedruckt, etwa mit dem Firmenlogo, und nehmen nachträglich funktionelle Angaben und variable Daten auf, von Mindesthaltbarkeitsdatum und Warenbezeichnung über Nummerierung und Gewichtsangaben bis zu Inhaltsstoffen. Bei Lebensmitteln tragen Haftetiketten die nachträgliche Kennzeichnung frisch verpackter Produkte mit Inhalt, Menge und Endverbrauchsdatum, und vollflächig lackierte Etiketten nehmen nachträglich Preis oder Mengenangabe auf. Den Eindruck übernimmt der Etikettendrucker oder das Druckwerk einer Etikettiermaschine, die druckt und spendet.

Farbetikettendruck vor Ort statt Vorrat an vorgedruckten Rollen

Ein Farbetikettendrucker druckt die ganze Gestaltung vor Ort vollfarbig auf unbedruckte Etiketten; ein Vorrat an vorgedruckten Etiketten ist dann nicht erforderlich. Das Datenblatt des Epson ColorWorks C6500Pe nennt als Einsatz Betriebe, die kleine bis mittelgrosse Auflagen an Etiketten benötigen.

Etikettenmaterial und Druckverfahren: welches Material welches Verfahren verlangt

Das Druckverfahren legt das Etikettenmaterial mit fest: Thermodirekt verlangt ein wärmeempfindliches Material wie Thermopapier, Thermotransfer bedruckt Papier, Kunststoffe und Polyester mit einem Farbband, das zum Material passen muss, und der Foliendirektdruck bedruckt die Verpackungsfolie ganz ohne Etikett.

Thermopapier für den Thermodirektdruck

Thermopapier reagiert auf Wärme und verändert an den Druckstellen die Farbe, ohne Tinte oder Toner; es trägt Kassenzettel, Paketaufkleber, Artikelkennzeichnungen und Adressaufkleber. Im Sortiment von WILUX PRINT AG steht es in den Qualitäten ECO/SE, TOP und Karton.

Papier, Kunststoff und Polyester für den Thermotransferdruck

Im Thermotransferdruck passt die Bandsorte zum Material: Wachsbänder zu Papieretiketten, Wachs-Harz-Bänder zu Kunststoffetiketten und Harzbänder zu Etiketten, die Chemikalien und hohen Temperaturen standhalten müssen. Kunststoffe wie Polyester, Polyethylen und Polypropylen sind im Thermotransferdruck beständig gegen UV-Licht, Wasser und Abrieb.

Etikettenmaterial nach Beständigkeit

Wie beständig das Etikett sein muss, entscheidet die Belastung: Papier ist ohne Beschichtung nicht wasserfest oder ölbeständig, Kunststoff hält Feuchtigkeit, Öl und anderen chemischen Einflüssen stand, und der Thermodirektdruck verblasst unter Licht und Wärme. Daraus folgt die Reihenfolge Belastung, Material, Klebstoff und Farbband.

Fragen zu Etikettendruckverfahren

Etikettendruckverfahren unterscheiden sich vor allem darin, ob sie mit einer Druckform feste Inhalte in Auflage drucken oder ohne Druckform variable Daten auf jedes einzelne Etikett.

Welche 4 Druckverfahren gibt es?

Die vier Druckverfahren mit Druckform sind Hochdruck, Flachdruck, Tiefdruck und Durchdruck; ISO 12637-1 nennt sie als die vier Systeme des druckformgebundenen Drucks. Beim Etikett stehen dafür Flexodruck und Buchdruck im Hochdruck, der Offsetdruck im Flachdruck und der Siebdruck im Durchdruck; der Tiefdruck ist das vierte Druckprinzip. Der Digitaldruck gehört nicht dazu, weil er ohne Druckform arbeitet.

Welche Drucktechniken gibt es?

Für Etiketten gibt es zehn gebräuchliche Drucktechniken in zwei Gruppen: Im Vordruck der Etikettendruckerei sind es Flexo-, Buch-, Offset-, Sieb- und Digitaldruck, im Druck vor Ort Thermodirekt- und Thermotransferdruck, Inkjet, Foliendirektdruck und Heissprägung. Nach dem Druckprinzip arbeiten sie mit Druckform, ohne Druckform oder ohne Druckfarbe.

Wie druckt man Etiketten richtig?

Etiketten druckt man richtig, wenn Verfahren, Etikettenmaterial und Farbband zu Belastung und Einsatzdauer passen und der Druckkopf sauber ist: Für kurzlebige Etiketten genügt Thermodirekt auf Thermopapier, für beständige Etiketten braucht es Thermotransfer mit der passenden Bandsorte. Zur Pflege gehört die regelmässige Reinigung des Druckkopfs: Drucker vom Strom trennen, Druckkopf abkühlen lassen, Etikettenrolle und Farbband entnehmen und den Druckkopf mit Isopropanol-Alkohol und einem weichen, fusselfreien Tuch abwischen.

Weiterführende Themen rund um Druckverfahren und Etikettenmaterial

Neben den Verfahren zählt auch der Drucker, der das Etikett vor Ort bedruckt: Wie ein Etikettendrucker Druckkopf, Farbband und Etikett zusammenführt, erklärt der Artikel Wie funktioniert ein Etikettendrucker?. Welche Etiketten es für jedes Verfahren gibt, von Thermo- und Thermotransfer- über bedruckte und farbige bis zu Heissprägeetiketten, zeigt der Katalog der Etiketten nach Drucktechnik.

Quellen

  1. ISO (Katalogeintrag DIN Media): ISO 12637-1:2006 Graphic technology – Vocabulary – Part 1: Fundamental terms, Ausgabe 2006-02, Status gültig; im Normtext Einleitung und Begriffe 23 bis 26, abgerufen am 25.09.2026
  2. WILUX PRINT AG: Datenblatt WILUX Heisspräger, Seite 1, Einleitung, abgerufen am 25.09.2026
  3. WILUX PRINT AG: Datenblatt WILUX System Multiline Printer DPS1500, Seite 1, Einleitung; Seite 2, Block Heissprägefolien, abgerufen am 25.09.2026
  4. Epson: Datenblatt Epson ColorWorks C6500Pe, Einleitung und Abschnitt Sparsam, abgerufen am 25.09.2026