EtikettierproblemeVeröffentlicht am Stand Fachlich geprüft von WILUX PRINT AG

Barcode wird nicht gelesen: Ursachen und Prüfschritte

Ein Barcode wird nicht gelesen, wenn das Lesegerät, der Kontrast, die Hellzone, die Grösse, das Druckbild oder das Material nicht passen. Die Ursache wird in sieben Schritten eingegrenzt: mit einem zweiten Lesegerät gegenlesen, dann Kontrast und Farben, Hellzone, X-Modul und Grösse, Druckbild sowie Material und Oberfläche prüfen und zuletzt die Druckqualität mit einem Prüfgerät nach ISO/IEC 15416 für lineare Barcodes oder ISO/IEC 15415 für 2D-Codes messen. Dass ein Scanner einen Code liest, ist noch keine Bewertung der Druckqualität; die beiden Normen legen fest, welche Merkmale ein Prüfgerät misst und wie daraus eine Gesamtbewertung entsteht.

  1. Mit einem zweiten Lesegerät gegenlesen und Leseabstand und Codeart prüfen: Liest das zweite Gerät den Code, liegt die Ursache beim ersten Gerät oder am Leseort; liest es ihn ebenfalls nicht, liegt sie am Code.
  2. Kontrast und Farben prüfen: dunkle Balken auf hellem Grund; die beste Wahl ist schwarz auf weiss.
  3. Hellzone prüfen: die freie helle Fläche vor dem ersten und nach dem letzten Balken.
  4. X-Modul und Grösse prüfen: Modulbreite und Symbolhöhe für die Anwendung.
  5. Druckbild prüfen: Druckkopf, Heizenergie und Farbband.
  6. Material und Oberfläche prüfen: Reflexion, Metallicfarben und Wärme.
  7. Druckqualität mit einem Prüfgerät messen: nach ISO/IEC 15416 für lineare Barcodes, nach ISO/IEC 15415 für 2D-Codes.

Barcode-Lesung: Kontrast, Hellzone und Modulbreite als Voraussetzungen

Ein Scanner liest einen Barcode, wenn dunkle Balken und helle Lücken genug Kontrast haben, die Hellzonen vor und nach dem Code frei sind, das X-Modul gross genug ist und das Gerät die Codeart decodiert. Fehlt eine dieser Voraussetzungen, leidet die Lesbarkeit, auch wenn der Code für das Auge vollständig aussieht.

Hellzone und X-Modul eines EAN-13 prüfen
Geprüft werden die freien Hellzonen und das X-Modul.

Beim Prüfen eines EAN-13 zählen zwei Masse, die der Scanner braucht: die Hellzonen und das X-Modul. Das X-Modul ist die Breite des schmalsten Elements, Balken oder Lücke, und die massgebende Grösse des Strichcodes, der Daten als parallele dunkle Striche und helle Lücken darstellt. Links braucht der EAN-13 eine freie Hellzone von 11 X-Modulen, rechts eine von 7 X-Modulen; dazwischen liegen Startzeichen, Nutzdatenzeichen, Trennzeichen und Stoppzeichen, und das letzte Symbolzeichen ist eine Prüfziffer nach Modulo 10. Die Hellzonen sind Bestandteil des Strichcodes.

Balken, Lücken und X-Modul

Nach der technischen Beschreibung von GS1 Switzerland ist das X-Modul der massgebende Grössenparameter eines Strichcodes, angegeben in Millimetern; ein weiterer Parameter ist die Symbolhöhe. Der EAN-13 verschlüsselt eine Artikelnummer und ist richtungs- und lageunabhängig lesbar, deshalb gilt für ihn ein festes Verhältnis zwischen Breite und Höhe.

Laserscanner und kamerabasierter Codeleser

Laserbasierte Barcodescanner lesen lineare Barcodes; für QR- und DataMatrix-Codes braucht es einen kamerabasierten Codeleser. Kamerabasierte Codeleser wie die SICK Lector-Serie lesen neben 1D-Barcodes auch 2D-Codes und Klarschrift und lesen und bewerten beschädigte Codes; laserbasierte Scanner wie die SICK CLV6-Serie lesen nach Datenblatt auch foliengeschützte Codes und Codes auf reflektierenden Oberflächen.

Gegenlesen: zweites Lesegerät, Leseabstand und Codeart prüfen

Ein zweites Lesegerät zeigt, ob die Ursache am Code oder am Lesegerät liegt: Liest es den Code, liegt sie beim ersten Gerät oder am Leseort, liest es ihn ebenfalls nicht, liegt sie am Code. Dieser Schritt kommt zuerst, weil er Code und Lesegerät als Ursache trennt, bevor Etikett, Drucker oder Material geändert werden.

Zweites Lesegerät

Gegengelesen wird mit einem Gerät, das die Codeart decodiert. Liest das zweite Gerät den Code, geht die Prüfung beim ersten Gerät weiter: Codeart, Leseabstand und Leseort. Liest es ihn ebenfalls nicht, liegt die Ursache am Code, und die Schritte zwei bis sieben grenzen sie ein. Bei fest montierten Scannern der SICK CLV6er-Serie zeigt ein LED-Bargraph die Leserate ohne PC an.

Leseabstand und Codeart

Die Lesbarkeit hängt auch vom Leseabstand ab: Jeder Scanner liest innerhalb eines Dekodierbereichs; das Datenblatt eines Handscanners wie des Honeywell Xenon Ultra 1960g nennt diesen Bereich je Codeart und Modulbreite. Ein 2D-Code braucht einen kamerabasierten Codeleser, ein laserbasierter Scanner liest ihn nicht.

Kontrast und Farben: dunkle Balken auf hellem Grund prüfen

Die beste Farbkombination sind schwarze Balken auf weissem Hintergrund, weil Scanner rotes Licht aussenden: Je höher der Rotanteil in den Balken, desto schlechter der Kontrast. In der Etikettierung entscheidet diese Regel über die Farbwahl von Code und Etikett, bevor der erste Code gedruckt wird.

Lesbare und nicht lesbare Farbkombinationen für Barcodes
Schwarze Balken auf weissem Grund sind nach GS1 Schweiz die beste Wahl.

Scanner senden rotes Licht aus, deshalb entscheidet die Farbkombination über die Lesbarkeit: Die beste Wahl sind schwarze Balken auf weissem Hintergrund. Je höher der Rotanteil in den Balken, desto schlechter der Kontrast, je höher der Rotanteil im Hintergrund, desto besser. Lesbar sind nach der Farbpalette von GS1 Schweiz etwa schwarze, blaue, grüne oder dunkelbraune Balken auf Weiss, nicht lesbar gelbe, orange oder rote Balken auf Weiss und schwarze Balken auf Grün, Violett oder Blau. Negativdruck ist unlesbar, weil für den Scanner die Balken zu Lücken und die Lücken zu Balken werden; Gold, Silber und Metallicfarben können zu Leseproblemen führen.

Farbkombinationen

Nach der Farbpalette von GS1 Schweiz sind auch schwarze Balken auf Gelb, Orange oder Rot lesbar. Für Farbkombinationen, die die Farbpalette nicht zeigt, empfiehlt GS1 Schweiz, die Lesbarkeit im Einzelfall zu prüfen.

Negativdruck und Metallicfarben

Negativdruck gehört zu den unlesbaren Kombinationen, weil der Scanner helle Balken als Lücken und dunkle Lücken als Balken liest. Gold, Silber und alle Metallicfarben als Balken- oder Hintergrundfarbe können wegen ihrer Reflexion die Lesbarkeit stark beeinträchtigen; GS1 Schweiz rät von ihnen ab.

Hellzone: freie Fläche vor dem ersten und nach dem letzten Balken prüfen

Die Hellzone ist die freie helle Fläche vor dem ersten und nach dem letzten Balken und Bestandteil des Strichcodes; beim EAN-13 misst sie links 11 und rechts 7 X-Module. Für die Lesbarkeit wird geprüft, ob Text, Rahmen, eine Grafik, die Etikettenkante oder ein zweiter Code in diese Fläche ragen.

Hellzone beim EAN-13

Die Breite der Hellzone hängt von der Grösse des X-Moduls ab, weil sie in X-Modulen angegeben ist: Ein grösser gedruckter EAN-13 braucht auch breitere Hellzonen. Ein Code, der zu nah an der Etikettenkante oder an einer Grafik steht, verliert einen Teil seiner Hellzone und damit an Lesbarkeit.

X-Modul und Grösse: Modulbreite und Symbolhöhe prüfen

Die Grösse eines Barcodes wird über das X-Modul angegeben, die Breite des schmalsten Balkens oder der schmalsten Lücke; die GS1-Spezifikationen legen je Anwendung ein Mindestmass fest, für die Logistik ein grösseres als für die Kasse im Einzelhandel. In der eigenen Etikettierung wird geprüft, ob das gedruckte X-Modul und die Symbolhöhe dem Mindestmass der Anwendung entsprechen.

X-Modul je Anwendung

Die Abmessungen eines EAN-13 hängen von der Anwendungsumgebung ab: Ein Code für die lageunabhängige Lesung an der Kasse darf kleiner sein als ein Code, der in der Logistik gelesen wird. Das Mindestmass der jeweiligen Anwendung steht in den Spezifikationen von GS1.

Barcode und Etikettenformat

Ein Barcode muss mitsamt Hellzonen auf das Etikett passen, sonst leidet die Lesbarkeit. Der Etikettendrucker cab SQUIX meldet „Barcode zu gross“, wenn ein Barcode für den ihm zugewiesenen Bereich des Etiketts zu gross ist, und „Barcodefehler“, wenn der Inhalt ungültig ist, etwa alphanumerische Zeichen in einem numerischen Barcode. Aufbau und Typen von Strichcodes erklären die Barcode-Grundlagen.

Druckbild: Druckkopf, Heizenergie und Farbband prüfen

Senkrechte weisse Linien im Druckbild entstehen durch einen verschmutzten Druckkopf oder ausgefallene Heizpunkte, Verwischungen durch Verschmutzung, zu hohe Temperatur oder eine ungünstige Kombination von Etikett und Transferfolie. So ordnet die Betriebsanleitung des Etikettendruckers cab SQUIX, Ausgabe 05/2025, die Druckbildfehler zu, die auch die Lesbarkeit eines Barcodes treffen.

Druckbildfehler mit Ursache und Abhilfe nach der Betriebsanleitung cab SQUIX, Ausgabe 05/2025
DruckbildfehlerUrsacheAbhilfe
Senkrechte weisse LinienDruckkopf verschmutzt oder defekt, Heizpunkte ausgefallenDruckkopf reinigen, bei ausgefallenen Heizpunkten wechseln
Verwischungen oder LeerstellenDruckkopf verschmutzt, Temperatur zu hoch, ungünstige Kombination von Etiketten und TransferfolieDruckkopf reinigen, Temperatur über die Software verringern, andere Foliensorte verwenden
Druckbild auf einer Seite hellerDruckkopf verschmutzt oder Kopfandrucksystem nicht justiertDruckkopf reinigen, Kopfandrucksystem einstellen

Weisse Linien

Weisse Linien entstehen, wo der Druckkopf verschmutzt ist oder Heizpunkte ausgefallen sind. Zuerst wird der Druckkopf gereinigt; bleiben die Linien, ist der Druckkopf defekt und wird gewechselt.

Verwischungen und Leerstellen

Verwischungen oder Leerstellen gehen auf einen verschmutzten Druckkopf, eine zu hohe Temperatur oder eine ungünstige Kombination von Etiketten und Transferfolie zurück. Wie sich Thermodirekt- und Thermotransferdruck unterscheiden und welches Verfahren zu welchem Etikett passt, beschreibt der Vergleich Thermodirekt oder Thermotransfer.

Reinigung des Druckkopfs

Gereinigt wird der Druckkopf im direkten Thermodruck nach jedem Wechsel der Etikettenrolle, im Thermotransferdruck nach jedem Rollenwechsel der Transferfolie; Verunreinigungen am Druckkopf zeigen sich als Kontrastunterschiede oder senkrechte Streifen. Reinigungssets mit Reinigungskarten und Lösungen halten die Druckmechanik frei von Staub, Schmutz und Ablagerungen.

Material und Oberfläche: Reflexion, Metallicfarben und Wärme prüfen

Das Material stört die Lesung, wenn Gold, Silber oder Metallicfarben als Balken oder Hintergrund stark reflektieren oder wenn ein Thermodirekt-Etikett unter UV-Licht und Hitze verblasst und dadurch Kontrast verliert. Geprüft werden deshalb das Etikettenmaterial, seine Farben und die Bedingungen, unter denen das Etikett bis zur Lesung liegt.

Reflektierende Oberflächen

Metallicfarben können durch ihre Reflexionseigenschaften die Lesbarkeit von Strichcodes stark beeinträchtigen. Auf reflektierenden Oberflächen und unter Folie lesen laserbasierte Scanner wie die SICK CLV6-Serie nach Datenblatt zuverlässig; der Kontrast des Codes selbst bleibt trotzdem Voraussetzung.

Thermodirekt unter Wärme und Licht

Beim Thermodirektdruck schwärzt Hitze eine wärmeempfindliche Beschichtung des Etiketts. Thermodirekt-Etiketten sind anfälliger für Verblassen, besonders unter UV-Licht und Hitze, und werden kühl und dunkel gelagert; Thermotransfer-Etiketten sind widerstandsfähiger und verblassen weniger leicht.

Druckqualität messen: Prüfgerät nach ISO/IEC 15416 und ISO/IEC 15415

Die Druckqualität misst ein Prüfgerät nach ISO/IEC 15416 für lineare Barcodes und nach ISO/IEC 15415 für zweidimensionale Codes; beide Normen legen fest, welche Merkmale gemessen werden und wie daraus eine Gesamtbewertung der Symbolqualität entsteht. Beide geben auch Hinweise auf Ursachen, wenn ein Symbol von den optimalen Werten abweicht.

ISO/IEC 15416 für lineare Barcodes

ISO/IEC 15416:2025 „Automatic identification and data capture techniques — Bar code print quality test specification — Linear symbols“ gilt in der dritten Ausgabe vom 08.01.2025 und ersetzt ISO/IEC 15416:2016. Die Norm beschreibt, wie festgelegte Merkmale linearer Barcodesymbole gemessen und bewertet werden und wie daraus eine Gesamtbewertung der Symbolqualität abgeleitet wird.

ISO/IEC 15415 für 2D-Codes

ISO/IEC 15415:2024 „Automatic identification and data capture techniques — Bar code symbol print quality test specification — Two-dimensional symbols“ erschien am 19.12.2024 in der Ausgabe 3.0. Sie legt die Messung für mehrzeilige Symbole und für Matrix-Symbole fest und leitet ebenfalls eine Gesamtbewertung der Symbolqualität ab.

Barcode-Prüfservice von GS1 Switzerland

GS1 Switzerland prüft Barcodes auf Druckqualität, Datenstruktur, Aufbau und Abmessungen und damit auf ihre Konformität mit den GS1-Standards. Treten beim Scannen Probleme auf, empfiehlt GS1 Switzerland eine solche Prüfung.

Häufige Fragen zu nicht gelesenen Barcodes

Ein nicht gelesener Barcode hat seine Ursache am Lesegerät, am Druck oder am Material, und die Prüfschritte grenzen sie in dieser Reihenfolge ein.

Warum wird mein Barcode nicht erkannt?

Ein Barcode wird nicht erkannt, wenn der Kontrast zwischen Balken und Hintergrund nicht reicht, die Hellzone verdeckt ist, das X-Modul zu klein ist, das Druckbild Linien oder Verwischungen zeigt oder das Material reflektiert oder verblasst. Liegt es nicht am Code, decodiert das Lesegerät die Codeart nicht oder liest ausserhalb seines Dekodierbereichs.

Warum liest mein Barcode-Scanner den Barcode nicht?

Ein Barcode-Scanner liest einen Code nicht, wenn er die Codeart nicht decodiert, etwa ein laserbasierter Scanner einen 2D-Code, wenn der Code ausserhalb seines Dekodierbereichs liegt oder wenn der Code selbst fehlerhaft ist. Ein zweites Lesegerät trennt die beiden Fälle.

Wann ist ein Barcode nicht mehr lesbar?

Ein Barcode ist nicht mehr lesbar, wenn der Scanner Balken und Lücken nicht mehr unterscheidet: bei Negativdruck, bei ungeeigneten Farben wie roten Balken auf Weiss, bei verdeckter Hellzone oder wenn ein Thermodirekt-Etikett unter UV-Licht und Hitze verblasst ist. Wie gut ein Code gedruckt ist, bewertet erst ein Prüfgerät nach ISO/IEC 15416 oder ISO/IEC 15415.

Wie kann ich einen Barcode lesbar machen?

Ein Barcode wird lesbar, wenn er mit dunklen Balken auf hellem Grund, bevorzugt schwarz auf weiss, mit freien Hellzonen und in dem X-Modul gedruckt wird, das seine Anwendung verlangt, und wenn der Druckkopf sauber ist. In der Linie gehört dazu die Wahl eines Druckverfahrens, das zur Lagerung des Etiketts passt.

Scanner, Drucker und Service von WILUX PRINT AG für lesbare Codes

Zu nicht lesbaren Codes gehören bei WILUX PRINT AG Barcode-Scanner von Honeywell und SICK, Etikettendrucker mit Zubehör wie Reinigungssets und der Service für Drucker und Anlagen. Scanner, Drucker und Service für die Etikettierung kommen damit aus einem Sortiment.

Barcode-Scanner

WILUX PRINT AG führt Barcode-Scanner von Honeywell als Handscanner, robuste Handscanner und tragbare Geräte und von SICK als fest montierte Scanner an Förderstrecken und Produktionslinien: die laserbasierte CLV6er-Serie mit LED-Bargraph zur Überprüfung der Leserate ohne PC und die kamerabasierte Lector-Serie für 1D-, 2D- und OCR-Codes. An Etikettieranlagen bietet WILUX PRINT AG als Option eine Codeprüfung mit fest montierten Scannern und die Ausschleusung fehlerhaft gekennzeichneter Produkte an.

Drucker und Zubehör

WILUX PRINT AG liefert Etikettendrucker von TSC, Honeywell, cab, Carl Valentin, Epson, Afinia und REA JET; zum Zubehör gehören Reinigungssets mit Reinigungskarten und Lösungen und Verschleissteile wie Rollen und Sensoren.

Service

Der Service von WILUX PRINT AG wartet und repariert Etikettendrucker der auf der Serviceseite genannten Marken per Fernwartung, im Haus in Hinwil oder vor Ort. Bei Störungsanfragen zu einem Drucker gehören die Seriennummer und die Servicepaket-Nr. zur Meldung, die über die Zentrale +41 55 253 24 24 läuft.

Weiterführende Themen rund um die Lesbarkeit von Barcodes

Ein nicht gelesener Barcode ist eines von sieben Störungsbildern der Etikettierung, die die Übersicht Etikettierprobleme lösen: Haftung, Material und Lesbarkeit ihren Ursachen zuordnet. Welche Codes und Datenstrukturen Produkt- und Transportkennzeichnung verlangen, beschreiben die GS1-Standards.

Quellen

  1. GS1 Switzerland: Die EAN/UPC Symbologie, Technische Beschreibung, © 2016, S. 1 „Allgemeines zu Strichcodes“ und „Grössenangabe eines Strichcodes“, S. 2 „Aufbau des EAN-13“ und „Abmessungen des EAN/UPC Symbols“, abgerufen am 25.09.2026
  2. GS1 Switzerland: Farbpalette, Version 2.0, November 2016, S. 1–3, abgerufen am 25.09.2026
  3. GS1 Switzerland: Barcode Checking Service, Leistungsbeschreibung der Barcodeprüfung, abgerufen am 25.09.2026
  4. SNV Schweizerische Normen-Vereinigung (Katalogeintrag): ISO/IEC 15416:2025 Automatic identification and data capture techniques — Bar code print quality test specification — Linear symbols, Ausgabe 3, 08.01.2025, ersetzt ISO/IEC 15416:2016, abgerufen am 25.09.2026
  5. IEC Webstore (Katalogeintrag): ISO/IEC 15415:2024 Automatic identification and data capture techniques — Bar code symbol print quality test specification — Two-dimensional symbols, Ausgabe 3.0, 19.12.2024, abgerufen am 25.09.2026
  6. cab Produkttechnik GmbH & Co KG: Betriebsanleitung Etikettendrucker SQUIX, Ausgabe 05/2025, Art.-Nr. 9009901, Abschnitte 6.3, 7.2 (Tabelle 7) und 7.3 (Tabelle 8), abgerufen am 25.09.2026